Erfahrungsaustausch
PUSH! pflegt einen intensiven Erfahrungsaustausch, sowohl um eigene Leistungen rasch zu optimieren als
auch auch um solche Maßnahmen zu integrieren, die anderweitig mit Erfolg erprobt wurden.
Es gibt vielfältige Kontakte innerhalb des PUSH!-Netzwerkes, insbesondere über den
PUSH!-Arbeitskreis Hochschulen. Die PUSH!-Partner sind
selbst in zusätzliche Netzwerke eingebunden (z.B. bw-connected,
First Tuesday,
GründerInnen-Stammtisch, BioRegio,
FIRst) aus denen sie ihre
Erkenntnisse und Erfahrungen in PUSH! einbringen.
Die Hauptakteure in PUSH! arbeiten außerdem in weiteren Projekten mit, die Gründungsförderung betreiben:
- Innerhalb der neun Gründerverbunde Baden-Württembergs, die sich zum Ziel gesetzt haben,
vor allem die gründungsrelevante Infrastruktur an Hochschulen zu verbessern, koordiniert das
ifex den Erfahrungsaustausch. In der Region Stuttgart gehören dazu
die PUSH!-CampusAgenturen an der Universität Hohenheim und der Hochschule der Medien
(IBH), der Universität Stuttgart
(TTI) und an den Fachhochschulen Esslingen und Nürtingen
(Contact-As).
- Das Projekt Theoprax, das unter anderem Ausbildungsmodelle für Schüler- und
Studentenfirmen beinhaltet, wurde maßgeblich vom PUSH!-Partner Professor Eyerer mit gestaltet und durch PUSH! mit
finanziert.
- Mittels PriManager, einem
Planspiel-Wettbewerb an den gymnasialen Oberstufen in Baden-Württemberg, soll unternehmerisches Denken
an den Schulen vermittelt werden. Das Konzept wird ebenfalls durch PUSH! unterstützt.
- Seit 2003 ist PUSH! über ihre Hauptakteure Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS) und Hochschule der Medien
(HdM) an der Durchführung des landesweiten Planspielwettbewerbs
priME Cup an den Hochschulen Baden-Württembergs beteiligt. Der im
Rahmen von PUSH! entwickelte und als Pilotprojekt erprobte priME-Cup wird vom Landesgewerbeamt Baden-Würtemberg
(ifex) veranstaltet und von den Projektträgern WRS und HdM in Zusammenarbeit mit den Gründerverbunden, KEIM und den
Hochschulen umgesetzt.
Das Projekt PUSH! wird von der Akademie für Technikfolgenabschätzung
Baden-Württemberg kontinuierlich evaluiert. Zusätzlich ist das
Fraunhofer Institut für Innovationsforschung und Systemtechnik mit der
EXIST-Begleitforschung beauftragt und gibt regelmäßig Anregungen zur Weiterentwicklung des Projektes.
Zu den weiteren, durch EXIST geförderten Regionen bestehen enge
Kontakte (bizeps in Wuppertal,
dresden exists,
GET UP in Thüringen,
KEIM in Karlsruhe) - im Rahmen von EXIST-Workshops werden dreimal pro Jahr
wechselseitig Best-Practice-Maßnahmen vorgestellt. Mit EXIST-Transfer
werden seit Sommer 2002 zehn weitere Netzwerke in der deutschen Hochschullandschaft gestärkt und ausgebaut und dabei die Erfahrungen aus den bisherigen fünf
EXIST-Modellregionen genutzt: BEGIN (Potsdam - Brandenburg), BRIDGE (Bremen), fit-exist-trier (Trier), G-DUR
(Dortmund), GROW (Ostbayern), Gründerflair MV (Mecklenburg-Vorpommern), KOGGE (Lübeck - Kiel), Route A 66 (Frankfurt -
Wiesbaden - Offenbach), START (Kassel - Fulda - Marburg - Göttingen) sowie SAXEED (Südwestsachsen).
 |
Darüber hinaus hat sich PUSH! mit führenden Gründerregionen in Europa
vernetzt, um auch international von den neuesten Erkenntnissen und Methoden der Gründungsforschung
und -förderung zu profitieren. Dies gelingt vor allem im Rahmen des Projektes
SPRING (SPeed-up of Regional INnovation and economic Growth), in dem die Regionen Stuttgart, Stockholm, Madrid und Cambridge mitarbeiten und das sich auf Informationstechnologien, Telekommunikation, Neuen Medien, Biotechnologie und Neue Materialien fokussiert. |
|